Eigenwahrnehmung zuerst klären
Selbstreflexion stärkt Körpergefühl und Selbstständigkeit. Sie eignet sich besonders nach einzelnen Versuchen, in Reflexionsphasen und bei Fortgeschrittenen, braucht aber klare Beobachtungskriterien.
Die Seite bündelt drei Lernkarten zu Eigenwahrnehmung, personenbezogenem Fremdfeedback und medial gestützter Videoanalyse. Sie unterstützt die Auswahl passender Feedbackformen für Techniklernen, Reflexion und Unterrichtsorganisation.
Lernmaterial
Die Karten lassen sich einzeln vergrößern, per Tastatur durchblättern und für den Unterricht als A4-Material drucken.
Didaktische Einordnung
Keine Feedbackmethode ist pauschal überlegen. Entscheidend ist, ob die Rückmeldung zur Bewegungsaufgabe, zum Lernstand, zur verfügbaren Zeit und zur Beobachtungskompetenz der Lerngruppe passt.
Selbstreflexion stärkt Körpergefühl und Selbstständigkeit. Sie eignet sich besonders nach einzelnen Versuchen, in Reflexionsphasen und bei Fortgeschrittenen, braucht aber klare Beobachtungskriterien.
Lehrer- und Peer-Feedback wirkt schnell und sozial. Es sollte konkret, beobachtbar und auf wenige Technikmerkmale begrenzt sein, damit Lernende direkt weiterarbeiten können.
Mediales Feedback macht Bewegungen sichtbar und wiederholbar. Es ist besonders wertvoll bei schnellen oder komplexen Bewegungen, verlangt aber Datenschutz, Zeitplanung und klare Auswertung.
Unterrichtsablauf
Nur ein bis zwei Merkmale beobachten lassen, etwa Rhythmus, Körperspannung, Treffpunkt oder Armführung.
Lernende beschreiben zuerst, wie sich die Bewegung angefühlt hat und was sie selbst wahrgenommen haben.
Partner oder Lehrkraft melden eine konkrete Beobachtung zurück und verbinden sie mit einem umsetzbaren Hinweis.
Video wird eingesetzt, wenn Wahrnehmung und Beobachtung nicht reichen oder Details sichtbar gemacht werden müssen.
Fachsprache
Die Begriffe helfen, Feedbackprozesse im Unterricht präzise zu planen, zu besprechen und auszuwerten.